„Der Sandkasten wird zum Strand – Sandsklupturen und Wasserläufe“

30.10.2020

Es war einmal ein warmer Nachmittag, die Kinder wollten gerne im Sandkasten spielen. Kein Problem…der riesige Walnussbaum spendete Schatten – genau da, wo der Sandkasten lag.

Es wurden erstmal große Berge geschaufelt und damit entstanden auch Krater und Gräben. Der Sand war sehr locker und trocken, alle Türmchen stürzten leicht ein – da musste Wasser her!!! Wir holten den langen Schlauch und fluteten Teile des Sandkastens. So konnten alle den feuchten Sand zu bauen nehmen. Manche versuchten, kleine Seen zu gestalten. Natürlich sickerte das Wasser sofort ein….Um das zu verhindern, holten wir eine Plastiktüte, schnitten sie auseinander und breiteten sie in einer Mulde aus. Das Wasser stieg bald an und schon war der kleine See fertig. Bald lief der See über und so bauten die Kinder kleine Bäche. Auch der Einlauf wurde gestaltet: Der Schlauch wurde verbuddelt und verlief unterirdische hoch hinauf auf einen Berg. Dort kam er wie ein Brunnen plötzlich aus dem Sand zum Vorschein.

Da das Wasser den Lauf immer breiter spülte, schintten wir schmale Streifen aus den Tüten und legten damit die Wasserrinnen aus. Dabei machten wir eine interessante Entdeckung: wenn die Streifen der Tüten sich überlappten, floss das Wasser einwandfrei weiter – so wie bei den Dachziegeln auf einem Dach, wenn es regnet!

Als später die anderen Kinder von ihrem Ausflug zurückkamen, haben wir alles stolz gezeigt und haben gemeinsam noch weiter gegraben und gespielt.
 
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