Freizeit - Kreatives

„Der Sandkasten wird zum Strand – Sandsklupturen und Wasserläufe“

Es war einmal ein warmer Nachmittag, die Kinder wollten gerne im Sandkasten spielen. Kein Problem…der riesige Walnussbaum spendete Schatten – genau da, wo der Sandkasten lag. Es wurden erstmal große Berge geschaufelt und damit entstanden auch Krater und Gräben. Der Sand war sehr locker und trocken, alle Türmchen stürzten leicht ein – da musste Wasser her!!! Wir holten den langen Schlauch und fluteten Teile des Sandkastens. So konnten alle den feuchten Sand zu bauen nehmen. Manche versuchten, kleine Seen zu gestalten. Natürlich sickerte das Wasser sofort ein….Um das zu verhindern, holten wir eine Plastiktüte, schnitten sie auseinander und breiteten sie in einer Mulde aus. Das Wasser stieg bald an und schon war der kleine See fertig. Bald lief der See über und so bauten die Kinder kleine Bäche. Auch der Einlauf wurde gestaltet: Der Schlauch wurde verbuddelt und verlief unterirdische hoch hinauf auf einen Berg. Dort kam er wie ein Brunnen plötzlich aus dem Sand zum Vorschein.

Da das Wasser den Lauf immer breiter spülte, schintten wir schmale Streifen aus den Tüten und legten damit die Wasserrinnen aus. Dabei machten wir eine interessante Entdeckung: wenn die Streifen der Tüten sich überlappten, floss das Wasser einwandfrei weiter – so wie bei den Dachziegeln auf einem Dach, wenn es regnet!

Als später die anderen Kinder von ihrem Ausflug zurückkamen, haben wir alles stolz gezeigt und haben gemeinsam noch weiter gegraben und gespielt.

Das Dorf aus Kartons

In den Sommerferien hatte unsere Erzieherin Antje eine tolle Idee: wir bauen gemeinsam unser eigenes Dorf! Mit Hilfe von riesigen Kartons durften wir unsere eigenen Häuser gestalten…. Eigentlich wollten wir sogar eine große Dorfkirche, aber der schöne lange Karton war selbst für das größte Auto zu groß zu transportieren. So bemalten die Kinder ihre Häuschen voller Hingab mit Herzen, Blumen, Tieren, Bäumen und einer Türklingel. Eins unserer Kinder hatte dabei eine ganz lustige Idee: anstatt einer Klingel bohrte er ein Loch neben die Eingangstür. Der Besucher sollte dann einfach seinen Finger dort hineinstecken, so konnte der Bewohner dann sehen, wenn er Besuch hat. Ganz zauberhaft sahen auch die Häuser der Mädchen aus….sogar mit Gartenzaun! Aber so ein Zaun macht ganz schön viel Arbeit….Unser Kleinster hat es geschafft, sein Häuschen ganz schnell zu demolieren, denn er hat am liebsten darin herumgetobt und so ist das Haus ganz oft hin und her gekullert! In den Stunden, in denen wir Häusle-Bauer waren, hatten wir unglaublich viel Spaß!

„Bei uns wird nicht nur der Sport groß geschrieben, sondern auch wir können uns auch in anderen Bereichen austoben. Wir haben zum Beispiel einen Werkraum, indem wir Sachen aus Ton oder Holz herstellen können. Gemeinsam mit einem Erzieher basteln wir, was das Zeug hält!“

„Auch im Bereich Musik können wir uns versuchen! Ob beim Klavier spielen oder in unserem Musikkeller, in dem wir an unserer eigenen Band arbeiten und Schlagzeug, Bass und Gitarre ausprobieren können.“

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